Wie kann die berufliche Ausbildung in Europa zukunftsfähig gestaltet werden? Mit dieser Frage beschäftigten sich die EU-Beauftragten des Nicolaus-August-Otto-Berufskollegs (NAOB) vom 7. bis 9. Oktober 2026 beim internationalen Auto Skills-Treffen in Lyon. Im Austausch mit französischen Berufsschulen und Bildungspartnern aus zahlreichen europäischen Ländern knüpfte das NAOB neue Kontakte und entwickelte Ideen für zukünftige Kooperationen. In Workshops standen die Fördermöglichkeiten von Erasmus+ im Mittelpunkt: KA1 ermöglicht Auslandsaufenthalte für Lernende und Bildungspersonal, während KA2 die Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen und gemeinsame Projekte unterstützt.

Wie technologische Entwicklungen die Ausbildung verändern, erfuhren die Teilnehmenden bei Besichtigungen französischer Trainingszentren im Automotive-Bereich. Das bot spannende Einblicke in moderne Ausbildungskonzepte. Die Teilnehmenden lernten unter anderem den Einsatz von Augmented Reality bei Reparaturaufgaben und innovative Antriebskonzepte im Renault-Truck-Center kennen. Auch die Elektromobilität und ihre Bedeutung für die berufliche Ausbildung waren zentrale Themen.

Die gewonnenen Kontakte und Erfahrungen bilden eine Grundlage für weitere internationale Kooperationen und mögliche Erasmus+-Projekte. Ziel ist es, den europäischen Austausch zu stärken und innovative Ansätze für die Ausbildung am NAOB nutzbar zu machen. Das Auto Skills-Treffen in Lyon hat gezeigt, wie internationale Zusammenarbeit dazu beitragen kann, die berufliche Bildung gemeinsam weiterzuentwickeln und Fachkräfte auf die Mobilität der Zukunft vorzubereiten.



