„Sportmodus: an“ – unter diesem Motto stand das Sportfest am 13. Juli 2026 am Nicolaus-August-Otto-Berufskolleg (NAOB). Bei sommerlichen Temperaturen hätte das Motto allerdings genauso gut „Heizmodus: an“ lauten können. 29 Klassen gingen an neun Stationen an ihre Grenzen und trotzten der Hitze mit großem Einsatz.
Ob Ausdauer, Geschicklichkeit oder Teamwork – überall wurde gekämpft, angefeuert und mitgefiebert. Der Sportsgeist war deutlich zu spüren und sorgte für einen abwechslungsreichen und gelungenen Vormittag.
Bei der Siegerehrung konnten sich gleich sechs Klassen über einen Platz auf dem Podium freuen. Den 3. Platz belegten die Klassen U5, U72 und U13. Über den 2. Platz durfte sich die BFF1 freuen. Den Gesamtsieg im Schuljahr 2025/2026 sicherte sich die U32 – herzlichen Glückwunsch zu dieser starken Leistung!

Die Veranstaltung wurde bei Nachfrage überwiegend mit 7 bis 8 von 10 Punkten bewertet. Positiv hervorgehoben wurden dabei die abwechslungsreichen Stationen und die gute Stimmung. Kritisiert wurden vor allem die Hitze, die schlechte Luft in der Halle, die fehlende Getränkeversorgung sowie der Wunsch nach mehr sportlichen Wettkämpfen.

Befragt nach den Highlights des Sportfestes wurden häufig die Stationen Nägeleinschlagen, Frisbee (Can-Jam), Seilspringen und der Mattenrennen genannt. Außerdem wurden die Auswahl der Stationen und die praktischen Elemente positiv bewertet.

Neben den sportlichen Erfolgen nehmen die Organisator:innen auch das Feedback der Schüler:innen mit. Gewünscht wurden mehr Stationen im Freien, ein Getränkestand, mehr sportliche Aktivitäten, eine Durchführung bei kühleren Temperaturen sowie kleinere organisatorische Verbesserungen an einzelnen Stationen.

Besonders häufig wurde der Wunsch nach noch mehr Fairness geäußert. Dabei zeigte sich, dass Fairness häufig eine Frage der Wahrnehmung ist: Muss eine Mannschaft auf die andere warten, wird es beispielsweise als ungerecht empfunden, wenn sich das wartende Team bereits einspielen kann. Missgeschicke passierten häufig, bspw. beim Mattenrennen. Jemand fällt oder übertritt die Grenze – wenn das vom den Spielleiter:innen akzeptiert wurden, geht es ja eigentlich darum, fair zu bleiben und die Teams im Spiel zu halten. Es kann aber auch unfair und inkonsequent wirden. Eine echte Gratwanderung.

Auch das Hupen vorbeifahrender Autos während einzelner Stationen wurde als störend wahrgenommen – unfair ist das zwar nicht, angenehm allerdings ebenso wenig.

Zum Abschluss gilt allen Lehrkräften, Helferinnen und Helfern sowie allen Beteiligten, die das Sportfest vorbereitet und durchgeführt haben, ein herzliches Dankeschön. Ohne dieses Engagement wäre ein solcher Tag nicht möglich.
